Edmund Dulac’s Tanglewood Tales: Jason Choosing Tiphys for the Voyage of the Argo Edmund Dulac’s illustration...
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Cornelis de Jode war ein flämischer Kartograf und Verleger, der Sohn von Gerard de Jode, einem selbst versierten Kartenmacher. Im Jahr 1593 veröffentlichte Cornelis das Speculum Orbis Terrae, einen Weltatlas, der mit den dominanten Werken von Ortelius konkurrieren sollte. Obwohl er nicht weit verbreitet war, enthielt der Atlas Karten, die sowohl visuell beeindruckend als auch intellektuell anspruchsvoll waren und klassische Geografie mit zeitgenössischen Entdeckungen verbanden. Cornelis setzte die Tradition seines Vaters fort, wissenschaftliche Neugier mit künstlerischer Ausschmückung in seinem kartografischen Stil zu verbinden.
Quivirae Regnu cum alijs versus Borea, veröffentlicht 1593, zeigt eine spekulative Ansicht des nordamerikanischen Innenraums, zentriert auf das mythische Königreich Quivira. Diese Region, oft in den Great Plains oder in der Nähe der Rocky Mountains angesiedelt, war eines von mehreren sagenhaften Ländern, die von europäischen Entdeckern gesucht wurden. Die Karte spiegelt das begrenzte und fantasievolle Wissen über den Kontinent zu dieser Zeit wider, indem sie indigene Namen, vermutete Reichtümer und europäische kartografische Konventionen vermischt. Sie dient als seltene visuelle Darstellung frühkolonialer Fantasie und geografischer Ungewissheit.
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